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Joachim Luetke

TRANSFORMER – The Art of Visualizing Music

   

 

 
 

  

Samstag, 26. September 2009
bis
Sonntag, 22. November 2009

Diese außergewöhnliche Ausstellung ist einem international gefeierten Multimedia-Künstler gewidmet, dessen gegenwärtige künstlerische Arbeit vorwiegend in der Musikindustrie zu finden ist. Joachim Luetke, der Malerei bei Prof. Rudolf Hausner in Wien studierte,  gehört heute zu den weltweit fünf besten Designern im Bereich der Rockmusik. 

Neben seinen international gewürdigten Platten- und CD/DVD-Covers werden Artworks, die seine Visualisierung von Musik in technischer Perfektion, gepaart mit geheimnisvollem Okkultismus und in morbid anmutender Ästhetik gezeigt. Die ausgestellten Arbeiten sind großteils aus dem Besitz des Künstlers und auf Anfrage verkäuflich.

 

Zur Ausstellung:

 

Joachim Luetke, Jahrgang 1957, wurde in Lörrach, Deutschland, geboren, studierte 1976/77 an der Kunstgewerbeschule Basel und danach von 1980 – 85 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Rudolf Hausner. In Wien wollte er vor allem realistische, alt-meisterliche Maltechniken erlernen, um seinem Wunsch nach größtmöglicher Perfektion in allen gestalterischen Fragen gerecht zu werden. In Wien ist er seither geblieben - hier betreibt er seit Jahren sein erfolgreiches Unternehmen „Image Eye – Luetke Productions“ als Artwork-Designer für international berühmte Rockgruppen wie Dimmu Borgir, Arch Enemy oder Kreator, um nur einige zu nennen.

Sein erster Cover-Auftrag (DESTRUCTIONS „Release from Agony“, 1987) ist eher zufällig entstanden, wo er im Kaffeehaus über deren Plattencover gelästert hatte und zur Antwort bekam „Na, dann mach’s halt besser!“. Damit begann seine faszinierende Arbeit für Musikgruppen, die von ihm als ganzes Package kreativ betreut werden und ab 1995 sein künstlerischer Schwerpunkt sind. Er begleitet zum Teil die Bands, beschäftigt sich intensiv mit deren Weltbild, fotografiert, lädt den Rechner, schafft Ordnerstrukturen mit Fotos, RAW Files, Texten etc. und dann beginnt die handwerkliche und künstlerische Arbeit, bei der  nicht nur das Cover, sondern das gesamte Artwork einer Veröffentlichung entsteht. Zu diesen Arbeiten sagt er selbst „ Hochwertige Verpackungen mit vielen Extras, die die Musik abrunden und ergänzen, sind der einzig wirksame Download-Schutz. Wir Artworker sind das letzte Aufgebot im Kampf gegen Gratis-mp3’s“.

2000 erscheint sein Buch „POSTHUMAN – The Art of Joachim Luetke“.

Der Bildband zeigt auf ca. 120 Seiten morbide Lust an der Fäulnis, beeinflusst vom Schweizer Maler H.R. Giger (Oscar-Preisträger für Visual Effects im Film „Alien“). Und auch die Vorliebe bei der Verbindung des Technischen mit dem Organischen findet man auf fast jeder Seite .

Luetkes Arbeiten leben von der Kunst der Inszenierung und von ihrer perfekten Darbietung. Bilder vermischen sich nahtlos mit Fotos – wer die Comic-Serie „Sandman“ vor allem wegen der Cover das erste Mal in die Hand nahm, wird hier begeistert sein. Das Buch steigert sich und hat als Klimax eine Sektion mit Bildern des populärsten Psychotikers schlechthin: Marilyn Manson. Posthuman lebt von der Lust am Untergang, die man ausleben kann, wenn sich die Welt im Lot befindet. Die am Rande des Lebens stehen werden die knapp 40 Euro eher in die nächste Apotheke oder zum Dealer schleppen, als sich dieses Buch kaufen. Aber gerade deswegen ist Posthuman so anziehend wie der Traum vom Leben im Dritten Reich – man kann jederzeit den Buchdeckel zuschlagen und es bleibt nur eine Gänsehaut, die vom Zivilisationskomfort besänftigt wird. (Parnass – Die Kulturzeitschrift im Internet).

Auch mit Filmprojekten beschäftigt sich Joachim Luetke. 2001 arbeitet er als Art Director des Kurzfilms „Copy shop“ (Regie führt der Österreicher Virgil Widrich), der Einladungen zu 198 Filmfestivals erhielt, 35 Preise gewann und für den Oscar als „Best Short Film – Live Action“ nominiert war. Die Kritiker sprachen von einem genialen, beeindruckenden, skurrilen Experimentalfilm mit lyrischer Kommentierung der modernen Technik. Ein weiteres Filmprojekt „Dark Karma“ ist derzeit noch in Arbeit.

Joachim Luetke lebt und arbeitet in Wien.

 

Preise und Auszeichnungen:

1998   Österreichischer Kinderbuchpreis (Der dreckige Prinz)
2001   Production-Design, Ausstattung und Special Effects für den
            österreichischen Kurzfilm COPY SHOP.
2002   "Oscar"- Nominierung für COPY SHOP
2003   Nominierung für den "British SF Award", Kategorie "Best Artwork"
2004   Golden Award für seine Arbeit an Dimmu Borgir’s Death Cult Armageddon
2005   "departure"-Förderung für sein Multimediaprojekt TRANSFORMER
2008   Golden Award für seine Arbeit an Dimmu Borgir’s In Sorte Diaboli

 

Interviews und Reportagen (Auswahl Print):

DIE PRESSE,WIENER/Österreich, GENTE MAG/Peru, TEAR MAG-NY/USA, BELIO/Spanien, DARK CITY/Moskau/Russland, SPARK MAGAZIN/Tschechien, METAL HAMMER UK/England,  EGO/Indonesien, ELEGY/Frankreich,

FANTASY ART/China, PIT-MAGAZINE/USA, IKONEN/Deutschland

 

Publikationen:

"Der dreckige Prinz" - Joachim Luetke/Martin Auer
Thienemann Verlag, Deutschland 1997

"POSTHUMAN - The Art of Joachim Luetke"
Weitbrechtverlag, Deutschland 2000

"La Chambre d'Echo-Where The Dead Birds Sing"

Apocalyptic Visions, Deutschland 2004

"TRANSFORMER - The Art of Visualizing Music"

Featuring the works of Joachim Luetke

Nuclear Blast Records USA/Germany

Distributed by Nuclear Blast Records USA/Germany 2009

 

 

 
PresseText.pdf

Pressetext.doc

PresseText_2.pdf

PresseText_2.doc 

 

     
 



Joachim Luetke
El Diablo
Band: Annihilator
 

 

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Joachim Luetke
Doomsday machine
Band: Arch Enemy
 

 

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Joachim Luetke
Enemy Of God
Band: Kreator
 

 

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Joachim Luetke
Zombie Slam
Band: Pain
 

 

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Joachim Luetke
Icolation
Band: yelworC
 

 

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